Am 11. Mai 2021 wird ein Tiefdruckgebiet auf den Namen Jodocus getauft. Jodocus hat viel Regen zu Christi Himmelfahrt gebracht.
Eine Wetterpatenschaft
Wetter und Klima spielten für Jodocus eine große Rolle. Das Klima als Grundlage für den Wohlstand der Familie durch den Weinbau. Und das Wetter spielte eine Rolle bei zwei seiner wohltätigen Werke: den beiden Sonnenuhren für Wehlen und Zeltingen.
2021 wird an diese Bedeutung des Wetters für ihn im Speziellen und die Orte seines Wirkens im Allgemeinen gedacht. Seit 1954 vergibt das Institut für Meteorologie der FU Berlin Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Mitteleuropa beeinflussen. Am 11. Mai 2021 wurde ein Tiefdruckgebiet auf den Namen Jodocus getauft.
Vatertag im Regen
Der Vatertag 2021 fiel nass aus. Mit dem Tiefdruckgebiet Jodocus zogen Regengebiete durch Mitteleuropa und läuteten einen verregneten Sommer ein. Die Zeit schrieb:
Mit Bollerwagen und Bier um die Häuser ziehen, das macht bei schlechtem Wetter offensichtlich nicht so viel Spaß. Der Vatertag verlief in diesem Jahr auffällig ruhig, wie die bayerischen Polizeibehörden am Donnerstag meldeten. — Die Zeit, 13. Mai 2021
Für das schlechte Wetter hatten die Tiefdruckgebiete Jodocus und Kai gesorgt. Biergartenwetter ist nicht in Sicht. Kühle Meeresluft werde auf absehbare Zeit das Wetter in Bayern bestimmen, dazu vielerorts Regen, berichtete der Deutsche Wetterdienst. — Deutscher Wetterdienst / Die Zeit
Das Tiefdruckgebiet Jodocus hat damit im Frühjahr 2021 die Weinberge an der Wehlener Sonnenuhr, dem großen Werk von Jodocus, beregnet.
Mit den Eisheiligen
Das Tief Jodocus fiel 2021 mit den Eisheiligen zusammen. Die machten ihrem Ruf alle Ehre: Kälte und Regen durchzogen Mitteleuropa vom 11. bis 15. Mai.